Stilles Meucheln im neuen Hitman (Ep. 1)

In der vergangenen Woche widmeten wir uns dem Intro-Pack des neuen Hitman Ablegers: “Hitman”. Programmiert wurde vom dänischen Entwicklerteam “IO Interactive”, die auch bereits alle anderen Hitman Teile veröffentlichten. Im Mittelpunkt stehen natürlich Agent 47, seine Auftraggeber und seine Opfer. Auch das neue Abosystem ist ein Anlass für diese Review.

Wer oder was ist eigentlich Hitman?

Hitman ist ein kreativer Stealth-Action-Shooter, in dem ihr mächtige und bekannnte Zielpersonen für Geld ausschaltet. Dabei benötigt ihr gutes Improvisationsgeschick und optional ein schickes Waffenarsenal. Besonders die Geschichte um euren Spielcharakter, Agent 47, begleitet euch durch alle Kapitel der Hitmanreihe.

  • Flieg Vöglein, flieg!
    Flieg Vöglein, flieg!
    Natülich können wir unsere Ziele auch von Klippen, oder Vorsprüngen stoßen.
  • Abschlussprüfung
    Abschlussprüfung
    Hier endet die Einführung unseres misteriösen Auftraggebers.
  • Wann wird entrümpelt?
    Wann wird entrümpelt?
    In diesem Kämmerlein finden wir neben Spinnen und Ungeziefer auch nützliches Rattengift.
  • Try'n'Error!
    Try'n'Error!
    Naja, wir probieren es einfach mal. Miss Burnwood hat uns sicherlich eine Einladung besorgt.
  • Streng bewacht!
    Streng bewacht!
    Hier kommen wir vermutlich nur mit einer Einladung durch. Aber da fällt uns sicher noch etwas ein.
  • Übungssequenz eingeleitet
    Übungssequenz eingeleitet
    Diese Sperrholzplatten dienen lediglich Übungsmissionen, auf denen ihr Attentate auf Kreuzfahrtschiffen nachstellen könnt.

Episodenformat

Wie auch in Life is Strange werden Inhalte für Hitman seperiert angeboten. Was heißt das im Klartext?
Nun, bisher wurde lediglich das Intro-Pack veröffentlicht, in dem ihr zwei Einführungsmissionen, sowie einen richtigen Auftragsmord während der Modenschau in Paris erhaltet. Eure Ziele sind Viktor Novikov und seine bezaubernde Kollegin. Der Hintergrund klärt sich leider noch nicht. Auch über unseren Auftraggeber wissen wir nicht viel. Aber man bedenke, bisher gibt es nur diese, bisher eher stille, erste Episode.

Technische Probleme und lange Ladezeiten

Ja, Hitman hat lange Ladezeiten. Und ja, Hitman hat auch technische Probleme. Diese treten besonders im DX12 Modus auf, nach einer Information der Gamestar, helfe aber ein einfaches Beenden von Programmen, die im Hintergrund liefen. Besonders FPS-Counter sollen sich dabei negativ auf eure Performance auswirken. In unserem Test, unter DX11, konnten wir allerdings keine Frameeinbrüche feststellen. Lediglich die langen Ladezeiten, gingen uns “auf den Zeiger”. Schade, denn das fiel uns bei Hitman: Absolution nie auf.

Desweiteren hatten wir gerade zu Beginn das Gefühl, wir würden einfach in eine Situation hineingeschmissen werden. Unsere Spielfigur durchwandelte sehr viele Rendersequenzen, bevor wir unseren ersten Meter gingen, der aufgrund der miserablen Steuerung keine sonderliche Begeisterung auslöste.

Entwickelt sich Hitman zu einem Flop?

Hitman macht aber auch viele Dinge besonders gut. Da fallen mir unteranderem die vielen, vielfältigen Dialoge ein, die uns manchmal eine Menge Informationen über unsere Zielpersonen gaben. Das Ausschalten dieser Zielpersonen ist für mich immer wieder ein unglaublich kreativer Akt. Nehme ich nun das Rattengift, oder locke ich ihn von den Menschenmassen weg und erledige ihn dann still und heimlich? Nehme ich dabei meine Pistole mit Schalldämpfer, oder die heiß geliebte Klaviersaite? Fragen über Fragen. Aber gerade dieser Part ist so wichtig für Hitman!

Am Besten finde ich dennoch das unglaublich gelungene Setting der Pariser Modenschau. Überall stehen Sicherheitsleute, die weltweite High-Society, und Staatsgäste aus den Arabischen Emiraten. Genau so stelle ich mir ein Hitman vor!

Durchgespielt?

Wenn ihr alle verfügbaren Missionen gespielt habt, könnt ihr euch entweder eigene Aufträge über den internen Editor erstellen, oder ihr greift zu dem Register “Aktuelle Aufträge”. Hier findet ihr von anderen Nutzern erstellte Inhalte, die von einem – bis hundert Ziele reichen können.

Über den Autor

Sebastian Feske

Sebastian studiert Kommunikationsdesign in Hamburg, und schreibt als Chefredakteur für die MabaWorld. In seiner Freizeit, spielt er in seiner PvP Gilde, in Guild Wars 2.

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